GESCHICHTE
Bereits im Jahr 2011 legte Leif Fors, der Gründer von Fors MW und Vater von FARMA, den Grundstein für die Entwicklung des ersten 8-Tonnen-Forwarders. Mit echtem Unternehmergeist kaufte er ältere Maschinen zu Studienzwecken und führte erste Gespräche mit Designern. Kurz darauf bremste eine schwere Krebserkrankung das Projekt aus; im Frühjahr 2015 verstarb Leif an den Folgen seiner Krankheit. Doch seine Vision eines eigenen FARMA-Forwarders lebt in unserer täglichen Arbeit unvergessen weiter.
Wie alles begann
Leif hat uns erzählt, wie alles begann: „Ende der 1980er Jahre bin ich mit der Fähre nach Estland gefahren. Der Hauptgrund für die Reise war Neugierde und ein großes allgemeines Interesse. Doch das Elend, auf das ich nur 400 Kilometer vor der schwedischen Küste stieß, hat mich zutiefst bewegt. Ich konnte dies einfach nicht ignorieren und nach Hause fahren. Als Unternehmer fühlte ich mich gezwungen, etwas zu tun.“
„Das Unternehmen begann damit, alles Mögliche herzustellen, von Kreissägen bis hin zu Kerzenständern, doch das Geschäft lief nicht gerade auf Hochtouren. Durch mein Interesse am Forstwesen kam mir die Idee, einen Holzrückewagen herzustellen.“ Und so kam es, dass der erste FARMA-Wagen im Werk vom Band lief. Die Qualität war anfangs nicht der Rede wert, aber der Preis war bahnbrechend.
Leif fuhr fort: „Ich habe den Wald schon immer gemocht. Daher war es Anfang der 1990er Jahre sehr aufregend, meinen eigenen Land- und Forstbetrieb in Estland gründen zu können. Welchen Holzrückewagen ich wählte, war klar,
und im Lauf der Jahre wurden die Produkte von Fors MW intensiv auf dem Hof erprobt. Es ist schon oft passiert, dass ich nach harter Arbeit auf dem Hof am Wochenende verärgert in die Fabrik gekommen bin und alle in die falsche Positionierung eines Zylinders einbezogen habe.”

2011
Im Jahr 2011, zu einer Zeit, als es in der Mittelklasse fast keine Rückezüge gab, hatte Leif den Markt analysiert und erkannt, dass ein Rückezug mit einer Tragkraft von etwa 8 Tonnen fehlte.
„8-Tonnen-Rückezüge, das ist die Zukunft!“, verkündete Leif eines Morgens, und einige von uns schüttelten an jenem Morgen leicht den Kopf.
Doch letztendlich wurde das Projekt in die Wege geleitet. Es wurden
einfache Skizzen angefertigt, und die Suche nach einem Konstrukteur wurde aufgenommen – jedoch ohne Erfolg. Leif verstarb 2015 an
Krebs, und damit wurde das Projekt auf Eis gelegt. Heute wird das Unternehmen von Leifs Tochter Ulrica Fors geführt.
2020
Ulrica erinnert sich: „Im Sommer 2020, einer für uns alle ungewöhnlichen Zeit, fanden wir eines Tages die E-Mail mit
Leifs einfachen Skizzen zu seinem FARMA-Rückezug. Ein,
gelinde gesagt, verrücktes Projekt, aber gleichzeitig genau
das Richtige. Wir hatten sofort das Gefühl, dass wir genau
das tun sollten. Die Zeit war gekommen – endlich war es
soweit, Leifs Traum zu verwirklichen und gleichzeitig einen
großen technologischen Schritt nach vorne zu machen.
Der Name LF8 ist eine Hommage an den Mann, den Mythos und die Legende und steht für „Leifs Forwarder“.
Skizze aus Leifs Projekt
aus dem Jahr 2011.



VON UNSERER FAMILIE
ZU DEINER
„Die größte Leidenschaft meines Vaters war sein Wald“, so Ulrica. Genau dort entstanden die Qualitätsmaßstäbe für FARMA: Sicher geschützte Schläuche und Zylinder, spurtreue Anhänger und eine extreme Bodenfreiheit mit flachem Unterboden gegen Steine und Baumstümpfe. Leif forderte robuste Wagen und Kräne, die immer das gewisse Extra hoben. Er verstarb 2015, doch sein Vermächtnis und sein Forstgut leben weiter.
„Um das tiefe Verständnis für die Bedürfnisse unserer Kunden zu garantieren, besitzen und bewirtschaften alle unsere Forstingenieure eigene Waldflächen. Zudem werden all unsere Produkte auf dem familieneigenen Gutshof auf Herz und Nieren getestet. Genau aus diesem Grund können wir garantieren, dass wir die Anforderungen unserer Kunden und ihren Arbeitsalltag in- und auswendig kennen.“
„Unsere 30-jährige Geschichte hat uns demütig auf die Zukunft blicken lassen. Wir wissen, dass jederzeit alles passieren kann. Und wir wissen, dass man niemals besser ist als seine letzte Innovation oder der letzte Kundenkontakt. Für uns ist es von zentraler Bedeutung, ganz nah an unseren Kunden zu sein. Von unserer Familie an die Ihre: Wir möchten, dass Sie sich mit Ihrer Investition in FARMA absolut sicher fühlen.“
„Mit großer Freude treten wir nun unsere bisher größte Reise an. Sie beginnt mit dem FARMA LF8 – doch wohin der Weg von hier aus führt, wird die Zukunft zeigen.

Ulrica Fors
Geschäftsführerin